Die Akupunktur ist, etwa 4000 bis 5000 Jahre alt und kommt aus China, sie wird auch heute noch als eine wichtige Komponente der chinesischen Medizin betrachtet. Die Akupunktur wurde in erster Linie zur Gesunderhaltung entwickelt und nicht zur Beseitigung von Krankheiten.
Der Name "Akupunktur" kommt aus dem Lateinischen und setzt sich zusammen aus den Worten acus (Nadel) und pungere (stechen). Die Akupunktur Methode gilt mit der Kräuterheilkunde und Ernährungsrichtlinien als eine der Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).
In der Anfangszeit wurde mit Fingerdruck, mit einem Stein oder einem Hölzchen bearbeitet. Der Einsatz von Nadeln erfolgte erst sehr viel später.
Durch die Beobachtung der verschiedenen Gefühlsempfindungen an den entsprechenden Punkten wurde im Laufe von Jahrhunderten die Akupunktur zum heutigen Meridian-System mit den dazu gehörenden Akupunktur-Punkten.
Wir kennen Heute zwölf Meridiane, die paarweise auf den Körperhälften angeordnet sind. Zwei Hauptmeridiane laufen über die Körpermitte, dazu kommen acht Nebenmeridiane. Insgesamt kennen wir ca. 900 Akupunktur-Punkte, kommen die Punkteraster noch dazu, sind es einige Tausend. Es werden aber nur etwa 100 bis 200 gebraucht. Jeder Meridian ist einer bestimmten Organfunktion zugeordnet. Alle nur erdenklichen Krankheiten erklärt die TCM durch einen Stillstand im Fluss des Qi. Die Europäer haben die Punkte, nummeriert, die Chinesen haben für jeden Punkt einen beschreibenden Namen.
Der Akupunktur-Therapeut kann nach diesen Vorstellungen durch einen gezielten Stich in besondere Punkte entlang der Meridiane das Qi wieder zum Fließen bringen und somit die Krankheitsursache beheben.
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