Auto | Lenkung und Bremsen  

elektrische Schläge



Der Stromkreis eines Wagens hat eine bedeutend geringere Spannungals der Stromkreis eines Hauses. Trotzdem kann man am Auto einen elektrischen Schlag bekommen, und zwar weil die Ampere - nicht die Volt - diesen Schlag verursachen. Haushaltsstrom braucht einen großen Schub, etwa 220 Volt, um ihn zu verteilen, aber die angeschlossenen Geräte verbrauchen oft sehr wenig Strom: eine 60-Watt-Lampe verbraucht lediglich 0,25 Ampere.
Autostrom braucht einen bedeutend geringeren Schub, meist nur 12 Volt, aber mehr Strom. Ein 48-WattScheinwerfer verbraucht 4 Ampere, genug, um einen Schlag zu versetzen. Ein Anlaßmotor verbraucht durchschnittlich bis zu 350 Ampere, die einen tödlichen Stromschlag geben können. Also auch ein System, das "nur 12 Volt" verbraucht, muss mit großer Vorsicht behandelt werden. Jeder Arbeitsvorgang in den Abschnitten
Autoelektrik und Extras beschreibt die Sicherheitsvorkehrungen, die Sie beachten müssen. Damit der Strom auch durch den Stromkreis des Wagens fließen kann, muss er von der Batterie zu den Einzelteilen gehen und wieder zur Batterie zurückkehren.
Das heißt, dass eine Seite der Batterie - gewöhnlich die positive - mit den Kabeln verbunden ist, die den Strom an die benötigte Stelle führen.
Die andere Seite - die negative (Masseseite) - ist mit der Autokarosserie durch ein Metallband verbunden, wodurch der Stromkreis vollständig wird. Eine solche Anordnung (siehe Bild unten) nennt man einen Massekreis.
Selbst wenn das positive Kabel eines Einzelteils mit der Batterie verbunden ist, muss das Massekabel an ein Metallteil der Karosserie angeschlossen sein, wenn der Strom durchfließen soll.




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