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Scheibenbremse

Eine Scheibenbremse besteht aus einer gusseisernen Scheibe, die sich am Radlager befindet und mit dem Rad dreht, Den Spreizteil über der Scheibe bildet der Bremssattel, in dem sich zwei Bremsklötze (je einer auf jeder Seite der Scheibe) die Zylinder, Kolben undLeitungen befinden, die die Bremsklotze mit dem hydraulischen System verbinden.Beim Niedertreten des Bremspedals fließt Bremsflüssigkeit in den Zylinder und drückt die Kolben auseinander, die wiederum die Bremsklötze gegen die Scheibe pressen und diese dadurch verlangsamen.
Es gibt verschiedene Arten von Bremssätteln, die ein, zwei oder auch vier Kolben enthalten können. Das Offnen eines Bremssattels gibt den Blick auf die Bremsklötze frei, und man kann erkennen, inwieweit sie abgenutzt sind. Im gleichen Maße, wie sich die Bremsklötze abnutzen, drücken die Kolben nach, um einen gleichbleibenden Abstand zwischen den Bremsklötzrn zu gewährleisten.

Bremssättel und Bremsklötze sind jeweils mit speziellen Bremsbelägen versehen.
Bei den Bremsklötzen wird ein fast quadratischer Block dieses Bremsbelagmaterials auf eine Metallplatte geklebt, während auf die gebogene Kante der Bremsbacken ein sehr viel längeres Stück geklebt oder genietet wird.
Die Bremsbeläge der meisten Fahrzeuge enthalten Asbest, weil dieses Material sehr hitzebeständig ist. Auf Grund der wachsenden Besorgnis über die Gefährlichkeit von Asbestteilchen in der Luft stellen einige Hersteller inzwischen aber auch asbestfreie Bremsbelagmaterialien her.


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