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Detektei

Der Detektiv splittert sich bei uns in die Gruppen Privatdetektiv und Wirtschaftsdetektiv. In Deutschland ist der Beruf des Detektivs ohne irgendwelche spezielle Rechte ausgestattet. Sie haben keine Befugnisse, die denen eines anderen Bürgers übersteigen. Der deutsche Staat vergibt auch keine besonderen Lizenzen. Aus diesem Grund hat es ein Privatdetektiv in unserem Land schwer seiner Arbeit nachzugehen ohne sich am Rande der Legalität zu bewegen.

Von der zentralen Ausbildungsstell für Detektive (ZAD) sowie von den Berufsverbänden für Detektive werden allerdings Ausbildungsmaßnahmen angeboten. Hier möchten die Verbände wohl sicherstellen, das ein gewisser Qualitätsstandart in der Berufsgruppe gehalten wird. Es werden zwei verschiedene Lehrgänge angeboten. Zu einem die Ausbildung zum Kaufhausdetektiv. Dieser Lehrgang dauert sechs Monate und wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Zum Anderen eine Ausbildung zum geprüften Detektiv. Neben Unterricht und Eigenstudium ist hier noch ein zweijähriges Praktikum anhängig.

In Deutschland erstreckt sich das Betätigungsfeld der privaten Ermittler auf viele Gebiete. Einige davon sind: Schwarzarbeit, Wirtschaftskriminalität, Personensuche, Kapitalanlagebetrug, Patentverletzung, Produkt- und Markenpiraterie und Erbstreitigkeiten.

Eine Sonderstellung betrifft den Kaufhausdetektiv. Er überwacht den Verkaufsraum seiner Kunden um Ladendiebstähle sofort aufzuklären. Ca. 600.000 Ladendiebstähle jährlich schaffen hier im diesen Bereich reichlich Potenzial für den Einsatz von Kaufhausdetektiven. Einige Verkaufsräume von großen Unternehmen werden bereits während der gesamten Öffnungszeiten mit viel technischen Aufwand überwacht.


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