Garten

Kürbisblüten  

Heckenschnitt



Der richtige ZeitpunktFormhecken schaffen Ordnung und unterteilen Ihr grünes Reich in unterschiedliche Schauplätze. Damit sie schön dicht wachsen und in Form bleiben, brauchen sie einen regelmäßigen Schnitt. Sommergrüne Laubgehölze wie Heckenkirsche, Weißdorn oder Hainbuche und der immergrüne Liguster werden in der Regel zweimal pro Jahr geschnitten: ein Schnitt im Juni, der zweite im Nachwinter oder im zeitigen Frühjahr. Vorsicht: Wenn Vögel in der Hecke brüten, wartet man mit dem Sommerschnitt, bis die Jungen flügge geworden sind! Je nach Wachstumsstärke und Ordnungssinn kommt man oft auch mit nur einem Schnitt aus. Bei Hecken aus immergrünen Laubgehölzen wie Berberitze oder Feuerdorn und Nadelgehölzen wie Eibe oder Thuja genügt ohnehin ein Schnitt im Jahr, da sie langsamer wachsen. Man schneidet sie am besten im Spätsommer, damit die Jungtriebe keine Frostschäden davontragen.
Schnittform und WerkzeugeSchneiden Sie höhere Hecken so, dass sie sich nach oben verjüngen (Trapezform). Dies verhindert, dass der untere Bereich zu wenig Licht bekommt und verkahlt. Als Faustregel gilt: Pro Meter Heckenhöhe zehn Zentimeter Neigung. Schablonen aus Latten und gespannte Schnüre helfen, ein gerades Ergebnis zu erzielen. Sehr bequem lassen sich die grünen Wände mit elektrischen Heckenscheren stutzen. Stimmen Sie beim Kauf die Schwertlänge auf die Breite der Hecke ab. Der Durchmesser der Äste bestimmt Motorleistung und Zahnweite der Schwerter. Für das anfallende Schnittgut gibt es zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten. Sie können daraus eigene Pflanzen ziehen (siehe rechts oben) oder es durch einen Häcksler schieben. Das so entstehende, klein geschnittene Material eignet sich sehr gut zur Kompostierung oder als Mulchmaterial für Beete.
Augen auf beim Kauf eines Häckslers
Häcksler verfügen über unterschiedliche Schneidsysteme. Messerhäcksler sind relativ preisgünstig und eignen sich vor allem zur Verarbeitung weicheren Schnittguts, das andere Häcksler oft verstopft. Das zerkleinerte Material weist glatte Schnittflächen auf und eignet sich wegen der Optik gut zum Mulchen. Allerdings müssen die Messer häufig nachgeschärft oder erneuert werden. Walzenhäcksler ziehen die Pflanzenteile selbsttätig ein, haben eine geringere Drehzahl und arbeiten dadurch leiser. Das Material ist wegen der ausgefransten Schnittkanten hervorragend zur Kompostierung geeignet. Hammerwerkhäcksler sind im Hochpreissegment angesiedelt, wenig störanfällig, besonders leistungsstark, aber sehr laut. Die Lärmemissionen können Sie anhand der Dezibelangaben vergleichen. Leise arbeitende Geräte erkennt man auch am Blauen Engel, geprüfte Qualität am GS- oder CE-Zeichen.


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