Die Akupunktur wird oft als Teil der TCM mit Schmerztherapie, wie bei der Behandlung von Rückenschmerzen (z.B. Hexenschuss oder Ischias), Knieschmerzen oder Kopfschmerzen, Nackenschmerzen (auch Migräne) in Verbindung gebracht. Die Akupunktur kann aber wesentlich mehr leisten, als nur Schmerzen zu behandeln – auch wenn das ein sehr großes und wichtiges Feld ist. Akupunktur als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist eine seit mehr als 2000 Jahren bewährte medizinische Heilweise. Durch das sogenannte Nadeln bestimmter Punkte des Körpers werden die Selbstheilungskräftekräfte angeregt. In der Akupunkturpraxis spricht man davon, dass die Akupunktur den Fluss des Qi im Körper regelt und sich gestaute Energie verteilen oder Energiedefizite ausgleichen kann. Die Punkte sind Teil des Meridiansystems, welche durch innere Verläufe mit den Organen verbunden sind. Deshalb kann die Akupunktur auch innere Erkrankungen wie z.B. Schwangerschaftserbrechen oder Asthma erfolgreich behandeln kann. Die Behandlung: Bei der Behandlung werden extrem dünne Nadeln in die zuvor festgelegten Akupunkturpunkte eingeführt. Wobei der Einstich schmerzfrei ist. Wenn der Punkt getroffen wurde, sollte man dies merken. Dies kann sich äußern durch ein Wärmegefühl, leichtes Zucken, ein Kribbeln der Nerven oder leichten Druck. Bei der Akupunktur werden auch die Krankheiten der Familie mit berücksichtigt. Auch können Emotionen wie Trauer, Sorgen Ängste Ärger, Stress mit der Akupunktur erfolgreich behandelt werden. Die Akupunktur wird auch erfolgreich gegen Heuschnupfen und Asthma eingesetzt. Bei allergischer Rhinitis und allergischem Asthma bronchiale sind gute erfolge zu verzeichnen, wenn ein bis zwei Wochen vor dem voraussichtlichen Einsetzen der Beschwerden die Therapie begonnen wird. Wenn man einen Blick auf den Pollenflug Kalender wirft, erhält man den richtigen Zeitpunkt für den Anfang der Behandlung. Eine Besserung der beschwerden ist meist schon nach den ersten zwei Behandlungen in Sicht. Bei einer Wissenschaftlichen Studie der Techniker Krankenkasse durch die Berliner Charite wurde bewiesen, das bei Heuschnupfen eine 90 % Besserung der Symptomatik vorlag und bei Asthma Bronchiale 82%. Neun von zehn Allergikern ging es auch sechs Monate nach der Behandlung noch deutlich besser. Im zweiten Therapiejahr ist meist nur noch eine weitergehende Beschwerdelinderung zu erreichen. Des weiteren treten keine Nebenwirkungen auf.
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