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Tragzeit und Lebenserwartung | Richtiger Partner  

Gruppen

Bei den in Gruppen lebenden Tieren besteht in der Regel eine klare soziale Hierarchie. Die dominanten Tiere, meistens Männchen, nehmen sich die größten Leckerbissen, und häufig tragen die Männchen heftige Kämpfe um die Weibchen aus. Die Verbreitung der Weibchen bestimmt das Ausmaß, in dem sich dominante Männchen allein mit ihnen paaren. In großen Gruppen kann ein Männchen leichter mehrere Weibchen erobern und sie gegen Rivalen verteidigen.
Dieses Verhalten ist bei vielen Huftieren stark ausgeprägt. Hirsche, wie Axishirsch und Wapiti, leben in großen Gruppen. In der Paarungszeit legen sich die Hirsche große Harems fortpflanzungsfähiger Hirschkühe zu. Paart sich ein Männchen zu Lasten anderer Männchen mit mehreren Weibchen, ist ihm ein größerer Fortpflanzungserfolg sicher. Bei manchen Arten sind die Männchen wesentlich größer als die Weibchen. Durch ihre Größe können sie besser miteinander kämpfen und ihre Anrechte auf die Paarung durchsetzen.
Die in kleineren Herden lebenden Rehe und Muntjakhirsche bilden keine Harems. Die Männchen paaren sich mit weniger Weibchen, die Kämpfe sind ungefährlicher. Beide Geschlechter sind gleich groß.
Bei den in Rudeln lebenden Hundeartigen, wie dem Wolf, pflanzen sich nur dominantes Männchen und Weibchen fort. Die übrigen helfen bei der Aufzucht der Jungen und erhöhen so deren Überlebenschancen.m Partnersterscheidung in den prächtigsten Farben. Auch der Lebensrhythmus kann hilfreich sein. So wird ein tagaktives Männchen kaum ein nachtaktives Weibchen einer anderen Art treffen und umwerben.Selbst wenn die Paarung zwischen verschiedenen Arten funktioniert, sind ihre Nachkommen fast immer steril. Ein Pferd kann sich mit einem Esel paaren, doch der so entstehende Maulesel ist unfruchtbar.


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