Was ist das Ozonloch?
Seit den 70er Jahren weiß man: Die Ozonhülle, die die Erde zu unserem Schutz umgibt, ist nicht mehr ganz dicht. Über der Antarktis hat sich ein Ozonloch gebildet, das 1992 zum vierten Mal (nach 1987, 1989 und 1990) die Größe des nordamerikanischen Kontinents erreichte. Auch über der Arktis ist die Ozonschicht schon zerstört. Durch den geringeren Ozongehalt des Gürtels wird die starke UV-Strahlung nicht mehr ausreichend gefiltert. Auf längere Sicht schließen die Ärzte eine Zunahme von Hautkrebserkrankungen nicht aus. Auch für die Tier- und Pflanzenwelt ist das Ozonloch gefährlich: Das Phytoplankton, kleinste Lebewesen in den Meeren, wird durch das Ultraviolettlicht zerstört - und damit der Anfang einer langen Nahrungskette. Hinzu kommt: Phytoplankton hat die Fähigkeit, Kohlendioxyd aufzunehmen
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