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Entstehung des Kartenlegens





Das Kartenlegen ist seit Jahrhunderten ein Teilbereich der Esoterik und des Wahrsagens. Das Kartenlegen entstand im 7. Jahrhundert in China und wurde durch Fahrende Völker wie zum Beispiel Zigeuner oder Zirkusartisten im 15. Jahrhundert nach Europa eingeführt. Ungefähr im 18. Jahrhundert wurde das Kartenlegen zum okkulten Bereich der Esoterik und gelangte zu einem, bis heute anhaltendem Phänomen.
Die ersten Kartenleger, waren überwiegend Zigeuner, welche mit dem Zirkus von Ort zu Ort reisten und dort das Kartenlegen als unentgeltliche Leistung ausübten. Das von ihnen genutzte Kartendeck, welches aus 36 unterschiedlich beschrifteten und gezeichneten Karten bestand wurde im 19 Jahrhundert ersteinmal unter dem Begriff Zigeunerkarten bekannt gemacht und in größerer Stückzahl hergestellt.
Das Kartenlegen wurde immer populärer und es kamen weitere Kartendecks auf den Markt. Inzwischen gibt es auch Lenormand- und Kipperkarten, welche nach den gleichnamigen Kartenlegerinnen benannt wurden, die diese Karten eigens gestalteten.
Das Kartenlegen mit Skatkarten erfolgt in bestimmten Legetechnik, die der Kartenleger vorab anhand der Fragestellung festlegt. Die Positionen der Karten sind der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft zugedacht. Die jeweiligen 36 Symbole haben jeweils ihre eigene Grundbedeutung und eine weiterführende in Verbindung mit den anderen Karten. Somit ergibt sich aus der jeweiligen Legetechnik und der Zusammenstellung der Karten ein Gesamtbild, das der Kartenleger interpretiert. Diese Interpretationen sind meist allgemein gehalten um klare Aussagen möglichst zu Umgehen. Der Kartenleger von Heute verfügt über eine enorme Menschenkenntnis und das Kartenlegen ist ein Teil der Sitzung um das Mystische hervor zu heben. Das Kartenlegen egal mit welchem Deck ist eher als Lebenshilfe oder Entscheidungshilfe anzusehen, als an einen Blick in die Zukunft.


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