Kochsalz | Der schiefe Turm von Pisa  

Kaltes Licht

"Kaltes Licht" ist ein Ausdruck, der besagen will: könnte es nicht Glühlampen geben, die nicht heiß werden, sondern eben kalt bleiben?
Nur 40 Prozent aller Menschen kennen das elektrische Licht. Die übrigen 60 Prozent benutzen nach wie vor Beleuchtungskörper, wie sie schon vor hunderten und tausenden Jahren in Gebrauch waren (Kerzen und Petroleumlampen), wenn sie sich nicht überhaupt mit dem fIakkernden Schein des Herdfeuers oder eines Kienspans behelfen.
Aber auch das elektrische Licht ist sehr "unrationell", d. h. es verwandelt nur einen Bruchteil der aufgewendeten Energie tatsächlich in Licht. Der größte Teil des elektrischen Stromes wird in den Glühlampen zu Wärme, die in diesem Falle ganz nutzlos ist.
Deshalb versucht man schon längst, das Geheimnis des sog. "Kalten Lichts" zu lösen, das die Natur in so erstaunlicher Vollkommenheit präsentiert. Bekanntlich sind eine Reihe von Tieren, Leuchtkäfer, Bakterien und Fische, mit einer Lichtquelle augestattet, die mit höchster V ollkommenheit funktioniert. Die Lichterzeugung bei ihnen erfolgt auf chemischem Wege. Doch es ist bisher nicht gelungen, dieses "kalte" Licht in einer ausreichenden Weise nachzuahmen.


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